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VEGI-INFO BELGIEN
BULLETIN November 2001
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Liebe Leser,
immer mehr Menschen wählen einen vegetarischen Lebensstil. Zwar sind die Motive für diesen Entschluss so verschieden wie die Personen selbst, aber in vielen Fällen entscheidet man sich im Interesse von Tieren für eine fleischlose Ernährung. Eine Demonstration in Paris am 13. Oktober 2001 unterstrich dieses Engagement. Auszüge aus der entsprechenden Presseerklärung der Organisatoren folgen.
Ich hoffe, dass Sie, abgesehen von diesen guten Nachrichten, auch noch weitere für Sie interessante Meldungen im November-Bulletin finden werden und wünsche Ihnen gute und unterhaltsame Lektüre.
Herma Brockmannn
VEGI-INFO Belgien
26, Rue Moncoureur, 7011 Ghlin, Tel 0032 (0)65/362584
e-mail OfficeBE@vegetarismus.org
Die erste Veggie Pride in Paris am 13. Oktober 2001
Fast 200 Vegetarier und Veganer unterstrichen am Nachmittag des 13. Oktober in Paris (Fontaine des Innocents) ihren Stolz darüber, dass sie am Tiermassaker nicht teilnehmen. Abgesehen von allen zum Vegetarismus motivierenden Überlegungen soll so unterstrichen werden, dass die Rücksichtnahme auf Tiere als Grund absolut ausreicht, um an der Zerstörung dieser Lebewesen nicht mehr teilzunehmen oder ihnen auf irgendeine andere Art und Weise zu schaden.
Da die Behörden nichts als eine Veranstaltung auf dem Platz genehmigt hatten, wurde nur ein symbolischer Marsch um den Place des Innocents gemacht. Spruchbänder und Plakate wurden gezeigt, die trotz aller Verschiedenheiten eine Gemeinsamkeit hatten: alle kritisierten scharf die Ausbeutung und das Quälen von Tieren. An diesem Nachmittag wurden, abwechselnd mit musikalischen Darbietungen, Reden gehalten gegen die Praktiken unserer Gesellschaft, die fühlenden Wesen das Kostbarste wegnehmen, das sie besitzen, nämlich deren Fleisch, deren Leben - und das für nichts als kurze Gaumenfreuden, aus Gewohnheit oder Tradition.
Die Teilnehmer haben sich auch gegen die Vegephobie gewandt, der sie sich im täglichen Leben ausgesetzt sehen. Der Vegetarismus wird, weil er jede Berechtigung von milliardenfachen Tötungen in Frage stellt, ignoriert, lächerlich gemacht oder sogar diffamiert. Die Demonstranten haben alle Vegetarier der Welt zu einem "coming out" aufgefordert in unserer fleischessenden Gesellschaft, die Andersdenkende zum Schweigen bringen will. Sie haben unterstrichen, dass sie all ihre Rechte in Anspruch nehmen werden, weil sie ihnen zustehen und auch, weil sie die einzigen sind, von denen Tiere, wenn auch nur indirekt, profitieren können.
Es wurden 8000 Flugblätter verteilt, die für den Vegetarismus werben und sich gegen die Ausbeutung von Tieren wehren.. Es gab Stände, an denen vegetarische Erfrischungen und Werbematerial verkauft wurden, an denen man sich mit den verschiedensten Informationen eindecken und auch Petitionen unterschreiben konnte.
Diese erste Veggie-Pride wurde unterstützt von den folgenden Organisationen in Frankreich und Belgien: Alliance pour la Suppression des Corridas, Alliance Végétarienne, Association Végétarienne pour l'Egalité Animale, Association Végétarienne du Plessis-Trévise, Equipe Sportive Végétalienne, One Voice, Veg' Asso, Veg' et Chat, Vegi-info Belgique, Revue Cahiers antispécistes. Trotz dieser Unterstützung handelt es sich aber um eine Veranstaltung, die von Einzelpersonen organisiert wurde - und nicht als Projekt von Organisationen oder Koalitionen anzusehen ist. Berichte über diese Veranstaltung waren zu sehen im französischen Fernsehsender FR3 und Canal +; auch die belgischen Medien hatten vor dem 13. Oktober auf das Ereignis hingewiesen.
Nach dem erfolgreichen Ablauf der Veranstaltung und allen darauf folgenden positiven Reaktionen kann man mit Sicherheit sagen, dass in der Zukunft die Wichtigkeit der Veggie Pride noch wachsen wird: sie wird sich zu einem Ereignis entwickeln, das nicht mehr ignoriert werden kann. Erfolge dieser Art zeigen erneut überdeutlich, dass die Philosophie einer gewaltlosen Ernährung sich mehr und mehr entfaltet. Für Photos und weitere detaillierte Informationen: http://www.veggiepride.free.fr/
Was Prominente zu unserem Anliegen meinen:
"Wenn wir ein Kind schlagen oder es hungern lassen,
wenn wir seine Gedanken verderben oder ihm die Freude am Leben nehmen,
begehen wir ein Verbrechen am Universum, das sich durch diesen Menschen ausdrückt.
Auch wenn wir unnötig ein Tier töten oder grundlos einen Baum fällen.
verraten wir unsere menschliche Aufgabe,
die darin besteht, das Universum ein bisschen besser zu machen.
Marguerite Yourcenar."
Bald künstliches Fleisch ?
Niederländische Unternehmer wollen das Töten von Tieren für den Fleischkonsum überflüssig machen. In riesigen Tanks sollen aus tierischen Muskelzellen schmackhafte Fleischklumpen heranreifen: Der niederländische Wissenschaftler Wiete Westerhof von der Universität Amsterdam will in Containern mit mehr als 5000 Litern Fassungsvermögen in einer eiweißhaltigen Lösung Fleischklumpen züchten: In den Tanks befinden sich Kollagen-Gerüste, an denen Muskelzellen von Spendertieren andocken und dann zu ganzen Stücken heranwachsen sollen - in Portionen zu mindestens 50 Kilogramm. "Das Produkt hat die Struktur und den Geschmack von magerem Fleisch, ohne dass Tiere leiden müssen oder religiöse und ethische Bedenken oder Umweltprobleme auftreten, wie das bei heutigen Fleischprodukten der Fall ist", heißt es in der Patentschrift für das Verfahren. Die Fleischstücke seien außerdem frei von Fett, Knochen, Knorpeln und Sehnen und deshalb auch "für die ältere Generation einfacher zu konsumieren". Wie das Magazin "Geo-Wissen Ernährung" berichtet, konnte der Forscher nicht nur Muskelzellen von Schweinen, Rindern und Hühnern vervielfältigen, sondern auch von Kängurus, Walen oder Langusten. Bisher sei die Technik allerdings noch nicht ganz ausgereift - die Zellen verdoppeln sich nur alle zwei bis drei Tage.
(Der Spiegel Online)
Familie Dromedar
Eine Dromedarmama und ihr Dromedarbaby reden über die wichtigen Dinge des Lebens: "Mama, warum hab ich diese riesigen Füsse mit drei Zehen?" Die Dromedarmama antwortet: "Naja, die brauchen wir, damit wir die grossen Weiten der Wüste durchqueren können, ohne im Sand einzusinken." - "Ach so, stimmt," antwortet der Nachkömmling. Einige Minuten später fragt er wieder: "Mama, weswegen hab ich diese langen Augenwimpern?" - "Die sind dazu da, dass uns bei Sandstürmen der Sand nicht in die Augen fliegt." - "Ach so. Ja, das versteh ich," sagt der Sohn.
Etwas später plagt erneut grosse Neugier das kleine Dromedar: "Sag mal, Mama, weswegen haben wir diese große Beule auf dem Rücken?" Die durch all diese Fragen ermüdete Dromedarmama antwortet: "Sie dient uns dazu, das Wasser für unsere langen Reisen in der Wüste zu lagern. Dadurch brauchen wir lange nicht zu trinken!" - "Aha! Also, wenn ich das alles richtig verstehe: wir haben breite Füsse, damit wir nicht im Sand einsinken, lange Augenwimpern, um unsere Augen vor der Reizung durch Sandstürme zu schützen, und eine Beule auf dem Rücken zur Lagerung von Wasser für die Durchquerung von Wüsten. Aber eines kapier ich trotzdem nicht." - "Was denn, mein Sohn?" - "Was haben wir eigentlich hier im Zoo verloren?"
Fleisch und Salmonellen
Neueste Forschungsergebnisse heben hervor, dass in Supermärkten gekauftes Fleisch wahre Schwämme für robuste und widerstandsfähige Keime darstellen, wodurch die ohnehin schon reduzierte Wirksamkeit vieler Antibiotika noch weiter geschwächt wird. Drei neue Studien beweisen, dass Schweinefleisch, Gehacktes und Geflügel oft von Bakteriensträngen befallen sind, die resistent sind gegen diejenigen Antibiotika, mit denen menschliche Infektionen bekämpft werden. Dieselben Arzneimittel (oder ähnliche) werden zur Behandlung von Infektionen bei Tieren eingesetzt oder auch zur Krankheitsvorbeugung; ausserdem werden sie dem Viehfutter für ein schnelleres Wachstum hinzugemischt. Nach einer Veröffentlichung der neuesten Ergebnisse im "The New England Journal of Medicine" fordern Experten eine Verringerung dieser Praktiken, wenn nicht gar deren Aufgabe.
Durch einen zu starken Einsatz von Antibiotikum im Viehfutter erregen "wir nicht nur Krankheiten
[ beim Menschen ] durch spezifische widerstandsfähige Keime, sondern wir fördern gleichzeitig die Entwicklung widerstandsfähige Gene.....", sagt Dr. Sherwood Gorbach von der Universität Tufts, Experte von Infektionskrankheiten . Gorbach zitiert eine Bewertung von "Union of Concerned Scientists", nach der die Viehzüchter jährlich mehr als 11 Millionen Kilogramm Antibiotika für nicht therapeutische Zwecke einsetzen. Dagegen steht 1 Million Kilogramm für die tatsächliche Behandlungen von Krankheiten oder deren Prophylaxe; die Viehzüchter bestreiten allerdings diese Zahlen. Im Vergleich dazu setzen Menschen 1,5 Millionen Kilogramm Antibiotika jährlich ein, wovon viele der Dosen nicht nötig wären und bestenfalls zu einer Resistenz beitragen. Gorbach nennt die Lage "zutiefst beunruhigend" und hebt hervor, daß die neuen Studien nur den Stapel von Beweisen noch höher wachsen lassen, nach dem Tieren verabreichte Medikamente Menschen in Gefahr bringen, und zwar über den Umweg der Ernährung. "Die Daten sprechen für sich", sagt er.
Eine weitere Untersuchung in Amerika, durchgeführt durch David White von der "Food and Drug Administration" (FDA), sucht nach weiteren Erklärungen. Das Team White prüfte 200 Pakete Schweinehack, Rind- und Geflügelfleisch aus den Supermärkten von Washington D.C. und fand in einer von fünf Stichproben Belastungen mit wenigstens einer von 13 Salmonellenarten, eine der Hauptursachen der Nahrungsmittelvergiftungen. Von diesen Salmonellen waren 84 Prozent gegen wenigstens ein Antibiotikum resistent , mehr als die Hälfte war widerstandsfähig gegen drei Arzneimitteln oder mehr, insbesondere gegen ältere Arzneimittel wie Tetracycline und Streptomycin. Außerdem konnten 16 Prozent von den Stichproben nicht durch Ceftriaxone zerstört werden - das meistverwandte Mittel für die Behandlung von Salmonelleninfektionen bei Kindern. White sprach von einer "sehr unangenehme Überraschung". Die Organisation FDA überprüft nun bisherige Praktiken im Hinblick auf "den vorsichtigen Einsatz" der Antibiotika bei der Viehzucht, aber White nennt keine Einzelheiten. Jedoch weisen die Ergebnisse seiner eigenen Forschung darauf hin, dass die Inspektoren dem Fleisch in den Supermärkten und den Schlachthäusern besondere Aufmerksamkeit widmen sollten.
Die Repräsentanten der Fleischindustrie behaupten, dass gründliches Kochen alle Keime zerstört, sogar die gegen Antibiotika resistenten. Aber Gorbach macht darauf aufmerksam, dass trotz aller immer dringlicher werdenden offiziellen Warnungen nach wie vor noch Millionen von Amerikanern jedes Jahr an Nahrungsmittelvergiftungen erkranken. Im Jahre 1999 zum Beispiel zählte man in Amerika 1,4 Millionen Salmonellenerkrankungen und 2,4 Millionen Fälle Campylobakterien, von denen viele auf herkömmliche Behandlungen nicht mehr ansprachen. Ausserdem können nach einer dänischen Studie, die ebenfalls in der Zeitung erschien, medikamentenresistente Keime sich bis zu zwei Wochen im Darmsystem desjenigen aufhalten, der sie verschluckt hat.
(Quelle HealthScoutNews Reporter - 18 Oktober 2001)
Rezept des Monats
Irish Stew
1 Esslöffel Margarine
2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
2 Tasse Gemüsebrühe
1 kleiner Weisskohl
6 Karotten
6 mittelgrosse Kartoffeln
Salz, Pfeffer, Kümmel
Alle Zutaten putzen und zerschneiden
Margarine schmelzen in einem grossen Topf
Zwiebeln und Knoblauch leicht braun werden lassen,
Gemüsebrühe hinzufügen
Gemüse und Kartoffeln hinzugeben,
auf mittlerem Feuer schmoren lassen, bis die Kartoffeln weich sind und die Karotten noch ein wenig Biss haben. Gewürze nach Geschmack hinzufügen
Schockierende Tatsachen zur Rinderzucht
Jedes einzelne Rind, das im Schlachthaus getötet wird, hinterlässt auf der Erde eine Spur der Verwüstung, riesige Flächen an Regenwald werden für seine Aufzucht in Weidefläche umgewandelt, 600000 Liter Wasser für den Anbau seiner Nahrung benötigt und es verursacht 200000 Liter Treibhausgas Methan (amerikanische Durchschnittswerte).
Wenn man die ökologischen Folgekosten bei der Produktion von Gütern in Rechnung stellen würde, wäre das auf abgeholztem Regenwald-Territorium gezüchtete Fleisch absoluter Luxus: Ein solcher Rindfleisch-Hamburger würde 200 Dollar kosten! Dies errechnete Alan Thein Durning vom Worldwatch-Institut. In diesem Zusammenhang muss man bedenken, dass in jeder Sekunde 200 Amerikaner an einer Fast-Food-Theke einen Hamburger kaufen (Zahlen für andere Länder sind leider nicht vorhanden).
In Europa werden 147 Millionen Rinder gehalten und weltweit 1,3 Milliarden, was an Lebendgewicht das Dreifache der gesamten Menschheit übersteigt. In modernen Schlachthöfen werden täglich 400 Tiere getötet, von denen ein Deutscher allein fast sechs von ihnen in seinem Leben vertilgt. Jeder Erdenbürger isst heute im Schnitt fast doppelt so viel Fleisch wie 1970.
Ausserdem: "Rinder spielen heute eine entscheidende Rolle bei der Nahrungskrise der Weltbevölkerung", sagt Jeremy Rifkin, denn ein Drittel der globalen Getreideernte wird an Vieh, vor allem Rinder, verfüttert, während eine Milliarde Menschen weltweit hungert. In der Schweiz wird sogar die Hälfte der gesamten Getreideernte als Tierfutter verbraucht. Dennoch müssen weitere Futtermittel aus dem Ausland importiert werden. Ein Drittel aller deutschen Rinder frisst aus Südamerika stammendes Futter, was die Nahrungsmittelproduktion der dortigen Bevölkerung enorm belastet. 600 Millionen Tonnen Getreide werden weltweit an Vieh, vorwiegend Rinder, verfüttert, also an Tiere, die sich auch von für Menschen ungeniessbarem Rauhfutter wie Gras ernähren könnten.
Der globale Tanz um das saftige Kalb verursacht ökologische Schäden, die ohne Beispiel sind: Ein Viertel der gesamten Landmasse der Erde ist als Weideland für Rinder und andere Wiederkäuer reserviert und zwei Drittel der Steppengebiete wurden im Laufe der letzten 60 Jahre durch Überweidung zerstört. Allein von 1960 bis 1985 holzte man mehr als 25 % der Wälder Südamerikas ab, nur um Rinderherden Platz zu machen.
Das von den Rindern produzierte Methan - in seiner Treibhauswirkung 20-mal stärker als Kohlendioxid - führt zu einer Treibhauswirkung, die ungefähr den Schadstoffen des gesamten weltweiten Autoverkehrs entspricht.
Für jeden der von US-Fast-Food-Ketten jährlich verkauften mehr als 6,7 Milliarden Hamburger werden im Schnitt 6 Quadratmeter Urwald in Weidefläche umgewandelt und, falls das Fleisch von einem mittel- oder südamerikanischen Rind stammt, 75 Kilogramm lebende Materie vernichtet: 20 Pflanzenarten, 100 Insekten und Dutzende von Vogel-, Säugetier- und Reptilienarten. Da die Humusschicht der gerodeten Flächen sehr dünn und nährstoffarm ist, müssen die Herden schon nach wenigen Jahren weiterziehen - und die Zerstörung der Natur geht weiter.
Es ist eine schockierende Tatsache, dass wir die "Herstellung" von 300 kg Fleisch bezahlen müssen mit 2500 Liter Treibstoff für Landrodung, Futtermittelanbau usw., 3,5 Tonnen Futtermittel wie Soja und anderes Getreide, 60.0000 Liter Wasser für den Futtermittelanbau und 146.00 Liter Trinkwasser. Die dadurch entstandenen ökologischen Belastungen betragen 3 Millionen Liter Kohlendioxid durch Verbrennung des Treibstoffes, 200.000 Liter Verdauungsgase der Tiere und 14,6 Tonnen ins Grundwasser einsickernder Dung: Ein Mastrind produziert davon im Schnitt 20 Kilogramm pro Tag, was bei Betrieben mit 10.000 Tieren zu 200.000 Kilogramm führt und dem organischen Abfall einer Stadt mit 110.000 Einwohnern entspricht. Ein Getreidefeld von einem Hektar dagegen erbringt fünfmal mehr Protein wie eine ebenso grosse Fläche, deren Ertrag an das Vieh verfüttert wird - und hinterlässt kaum Verunreinigung.
In Anbetracht dieser Tatsachen ist der Rinderwahnsinn (der eigentlich Menschenwahn heissen müsste) nur die Spitze des Eisberges der negativen Folgen einer verfehlten Ernährungspolitik.
Als Grundlage für diesen Artikel diente der "Spiegel"-Artikel im Heft 6.2001, welcher sich auf das Buch "Das Imperium der Rinder" abstützt. Weitere erschütternde Fakten zum etwas anderen Rinderwahnsinn enthält dieses gerade in der 2. Auflage erschienene Buch: Jeremy Rifkin: "Das Imperium der Rinder - Der Wahnsinn der Fleischindustrie", 2. Auflage 2001, Campus-Verlag, ISBN 3-593-36806-4, Fr. 35.- Das Buch ist zu bestellen beim Vegi-Büro, 9315 Neukirch-Egnach oder in jeder Buchhandlung. -- Der Autor ist Gründer und Vorsitzender der Foundation on Economic Trends, einer der wichtigsten Verbraucher- und Umweltorganisationen der Vereinigten Staaten. Seine Bestseller wurden in viele Sprachen übersetzt und lösten jeweils hitzige Debatten aus.
"Westliche" Rinder erhöhen ihr Schlachtgewicht Jahr für Jahr um 0,5 bis 1 Prozent [...] Die Milchleistung nimmt um 1,5 Prozent jährlich zu. Cash 2.2.2001 ..........Auf fruchtbarem Weideland beansprucht ein Rind eine Fläche von einem Hektar. Darauf könnte man jährlich 3000 kg Weizen ernten. Cash 2.2.2001 .........70 Prozent der gesamten Antibiotika-Produktion werden in den USA jährlich an Nutztiere verfüttert. Cash 2.2.2001 ......Was in der Schweiz an Nutztiere verfüttert wird, enthält gut dreimal so viel Eiweiss, wie die Menschen in der Schweiz insgesamt konsumieren. Cash 2.2.2001 .......Bei 70 kg Fleisch pro Person und gut 7 Liter Treibstoff, die für die Produktion von einem Kilo Fleisch aufgewendet werden, verbraucht die Fleischwirtschaft ähnlich viel fossile Energie wie der Individualverkehr. Cash 2.2.2001
Sensationell: Ein Baer rettet ein iranisches Kleinkind
TEHERAN (Reuters) - Allem Anschein nach hat ein Baer das Leben eines Kleinkinds im Iran gerettet, indem es den Kleinen drei Tage lang ernährte. Das sechzehn Monate alte Kind war aus einem Zelt verschwunden, während seine Eltern, Mitglieder eines Nomadenstammes im Osten des Landes, auf den Feldern arbeiteten, berichtet die Zeitung Kayhan. Das Kind wurde drei Tage später in einer zehn Kilometer entfernt liegenden Bärenhöhle wiedergefunden - es war mit Bärenmilch ernährt worden.
(Quelle : Yahoo Actualités mardi 2 octobre 2001 )
Eine belgische Tierfreundin rettet philippinische Tiere
Die Belgierin Jackie Baut hat im März 2000 eine Organisation gegründet, um den Tieren in Puerto Princesa (Palawan/Philippinen) zu helfen. Ein erstes Projekt war Sterilisierungen und Adoptionen von Hunde und Katzen, damit Euthanasien von Haustieren soweit wie möglich vermieden werden können: Bis heute sind 423 Hündinnen, 335 Rüden, 81 weibliche Katzen und 26 Kater sterilisiert worden. Dank der Großzügigkeit von Mitgliedern konnten man vor kurzem sogar ein Motorrad (Honda 100 cc) und einen soliden Anhänger mit zwei Käfigen kaufen, mit dem die Tiere an den Ort transportiert werden können, an dem, in Zusammenarbeit mit hiesigen Tierärzten, die Operationen durchgeführt werden. Aber es gibt noch so viel zu tun: Versorgung wilder Tiere, Bau eines Asyls und eines Krankenhauses für Hunde und Katzen, Schaffung einer Schutzzone für alte Wasserbüffel usw... Trotz sehr begrenzter finanzieller Mitteln versucht diese Organisation nach besten Kräften, notleidenden Tieren der Region zu helfen, zum Beispiel auch dadurch, dass man sich für eine bessere Respektierung schon existierender Gesetze einsetzt, durch die die Anzahl der nach Manila transportierten und für Schlachtungen bestimmten Wasserbüffel verringert wird und die vorgeschriebenen Transport-bedingungen und Schlachtregeln bei Ziegen, Schweine und Rinder eingehalten werden. Selbstverständlich ist in dieser Situation jede Spende eine grosse Hilfe, die mit Dankbarkeit angenommen wird. Für weitere Informationen: Jackie Baut - PO Box 362 - Puerto Princesa city 5300 - Palawan - Philippinen. Konto in Belgien 000 1437964 36.
Reformhäuser in Belgien
LA VIE SAINE - Rue des Capucins 18 - 6700 Arlon - 063 / 21 63 67 - Ouvert mardi-samedi 9-12&14-1830, jeudi 9-1230
AUX PRODUITS DE FLEURANCE - Rue Haute 15a - 7800 Ath - 068 / 28 41 81 - Ouvert mardi-samedi 930-1230&14-18
LA PRULHIERE - Avenue Major Bovy 18 - 4651 Battice - 087 / 67 56 48 - Ouvert mardi-vendrei 9-18, samedi 9-13
L'EPICERIE BIOLOGIQUE - Rue des Chasseurs Ardennais 1 - 6880 Bertrix - 061 / 41 21 88 - Ouvert lundi-samedi 9-1230&1330-19
OASIS SANTE - Rue Gilles Binche 6 - 7130 Binche - 064 / 33 03 30 - Ouvert mardi-vendredi 915-1230&1345-1800 (samedi -17)
MERE NATURE - Rue Henry Neuman 51 - Braine-le-Comte - 067 / 55 38 18 - Ouvert lundi-vendredi 0930-1800, samedi 0930-1200
ALTERNATURE - Rue van Volsem 64 - 1050 Bruxelles - 02 / 640 32 91
Den TEEPOT - Rue des Chartreux 66 - 1000 Bruxelles - 02 / 511 94 02 - Ouvert lundi-samedi 830-1900
DOLMA - Chaussee d'Ixelles 331 - 1050 Bruxelles - 02 / 648 85 73 - Ouvert lundi-samedi 1000-2130
ESPACE SANTE - Avenue du Prince Héritier 107 - 1200 Woluwé-St-Lambert -02 / 732 13 53 - Ouvert lundi 12-1900, mardi-vendredi 9-1900, samedi 10-1800 - Livraisons à domicile
ESSENCE SAUVAGE - Rue Fossé aux Loups 17 -1000 Bruxelles - 02 / 217 78 95 - Ouvert lundi 12-1830, mardi-vendredi 9-1900, samedi 10-1800
La SAGA (aussi restaurant végétalien) - Avenue de la Chevalerie, 9 -1040 Bruxelles-02 / 734 40 98 - Ouvert lundi-samedi de 8 à 20
La TSAMPA (aussi restaurant végétarien) -Rue de Livourne, 109-1050 Bruxelles - 02 / 647 03 67 - Ouvert lundi-samedi 10-2130
Le MAGASAIN - Chaussée de Vleurgat 287 - 1050 Bruxelles - 02 / 343 82 54 - Ouvert lundi 1330-1830, mardi-samedi 10-1830
L 'EMPIRE D'ESSENCE - Rue du Marché au Charbon - 1000 Bruxelles - 02 / 502 75 22
Le PANIER BIO - Rue de Middelbourg 42 - 1170 Watermael-Boitsfort - 02 / 662 16 93 - Ouvert mardi-samedi 10-19
Les JARDINS DE PROVENCE - Rue Batonnier Braffort 5 - 1040 Bruxelles - 02 / 733 90 94 - Ouvert lundi 12-19, mardi-samedi 10-19
Le THYM FRAIS - Chaussee de Helmet 184 - 1030 Bruxelles - 02 / 215 01 10 - Ouvert mardi-vendredi 930-1830, samedi 930-17
NATURA FORM - Route de Lennik 398 - 1070 Bruxelles - 02 / 527 36 69 - Ouvert mardi-vendredi 930-1830, samedi 930-1230
PARACELSUS - Boulevard F.Paulsen 50 - 1070 Bruxelles - 02 / 523 14 20 - Ouvert mardi-vendredi 9-1230&14-18, samedi 9-1230
SEQUOIA STOCKEL - Avenue de Hinnisdael 14 B - 1150 Bruxelles - 02 / 771 68 38 - Ouvert mardi-samedi 930-19
SEQUOIA UCCLE - Chaussée de Saint-Job 532 - 1180 Bruxelles - 02 / 375 91 91 - Ouvert mardi-samedi 930-19
SHANTI (aussi restaurant végétarien) - Ave. Adolphe Buyl 68- 1050 Bruxelles - 02 / 649 40 96 - Ouvert lundi-vendredi de 9-19, samedi 10-18
VEGETARIA - Chaussée de Helmet 280 - 1030 Bruxelles - 02 / 215 23 49 - Ouvert lundi 1430-1830, mardi-vendredi de 930-1330&1430-1830 samedi 930-1330
VEGETARIA SPRL - Avenue George Henri 223 - 1200 Bruxelles - 02 / 726 36 96
Le ROMARIN - Passage de la Bourse 5 - 6000 Charleroi - 071 / 32 47 85 - Ouvert lun-samedi 9-19
RETOUR A LA NATURE - Rue Général de Gaulle 119 - 6l80 Courcelles - 071 / 45 14 17 - Ouvert 9-12&130-1830
NEO-SEVE - Rue Emile Henricot 21 - 1490 Court-Saint-Etienne - 010 / 61 50 66 - Ouvert mardi-vendredi 9-1230&14-1830, samedi 9-1230 &14-17
BIOSPHERE - Boulevard du Centenaire 8 - 1325 Dion-Valmont - 010/ 24 31 41 - Ouvert le vendredi 10-19
AUTREMENT -Rue de Bruxelles 44 - 7850 Enghien - 02/395 47 60 - Ouvert mardi-vendredi 9-1230&14-1830, samedi 9-1230&14-18
AUX DELICES DU TERROIR - Place de Chablis 10A - 4190 Ferrières - 086 / 40 08 40 - Ouvert lundi, mercredi-samedi 10-1830
VITALIGNE - Rue de la Clé 4 - 4620 Fléron - 04 / 358 23 87 - Ouvert lundi, mercredi et vendredi 9-1830, mardi et jeudi 9-1215 & 1330-1830, samedi 930-18
LA CLE DES CHAMPS - Rue Léopold 6- 5030 Gembloux - 081 / 61 37 98 - Ouvert lundi 1330-1830, mardi-vendredi 9-1830, samedi 930-1230&14-18
La SARRIETTE - Rue Modeste Cornil 27 - 6041 Gosselies - 071 / 35 99 24 - Ouvert lundi-vendrei 830-1230&1330-18, samedi 830-16
ESPACE NATURE ET SANTE - Rue des Alliées 7-9 - 4460 Grace-Hollogne - 04 / 247 11 12 - Ouvert mardi-vendredi 9-13&14-1830, samedi 9-13&14-17
Le HERISSON - Rue de Bohan 91 - 5550 Hérisson (Vresse-Sur-Semois) - 061 / 50 34 10 - Ouvert mercredi-samedi de 930-19
BIOSANA - Rue du Pont 5 - 4101 Jemeppe-sur-Meuse - 04 / 231 20 66 -Ouvert lundi-vendredi 930-1230&1330-18, samedi930-1230&14-17
BIO SANTOSHA - Chaussée de Wavre 39 - 1370 Jodoigne - 019 / 63 26 19 - Ouvert mardi 15018, jeudi et samedi 10-1230
DISCOUNT PATRICK BYVOET - Rue de Piétrain 5 - 1370 Jodoigne - 010 / 81 15 25 - Ouvert lundi 12-19, mardi-samedi 8-19, dimanche 8-12
BIO SANTE - Chaussée de Jolimont 186 - 7100 La Louvière - 064 / 28 58 11 - Ouvert mardi-samedi 830-18
COMPTOIR ATISANAL - Rue de Jamioulx 355 - 6100 Montigny-le-Tilleul - 071 / 21 45 70 - Ouvert lundi&jeudi 14-1830, mardi, mercredi&vendredi 9-13&14-1830, samedi 9-12
NATURE & SAVEURS - Rue Becquet 3 - 5000 Namur - 081 / 74 65 95 - Ouvert lundi&mardi et jeudi-samedi 9-13&14-1830, le mercredi 9-1145
LA NATURE ET NOUS - Boulevard des Archers 23A - 1400 Nivelles - 067 / 21 80 63 - Ouvert lundi 12-18, mardi-vendredi 10-18, samedi 9-15
AL'BINETE - Place Cockerill 18 - 4000 Liège - 04 / 221 21 64Ouvert du mardi-samedi 930-18
LA FEUILLE DE VIGNE (rest. végétarien) - Rue Sœur de Hasque - 4000 Liège - 04 / 222 20 10 - Ouvert lundi-samedi de 10-18
L'HERBORISTERIE - Rue du Mery 14A - 4000 Liège - 04 / 221 30 29 - Ouvert mardi-samedi 9-18
LE TEMPS DES CERISES - Rue du Laveu 26F - 4000 Liège - 04 / 252 07 00 - Ouvert lundi 12-1830, mardi-vendredi 930-1830, samedi 10-18
LA HUCHETTE - Rue du Hautbois 14 7000 Mons - 065 /31 52 10- - Ouvert mar-sam 930-13&14-18
NATURE & SANTE - Rue Mont-A-Leux 150-152 - 7700 Mouscron - 056 / 33 14 95 - Ouvert 9-12&1330-1930, fermé dimanche et lundi matin
VERT-TIGE - Rue Bass Marcelle 26- 5000 Namur - 081/ 23 11 91 - Ouvert lundi 12-1830, mardi-vendredi 930-1830, mardi-vendredi 930-1830, samedi 930-18
A NOVE BOLD'JI - Rue L. Gylis 109 - 4621 Retinne - 04 / 358 70 71 - Ouvert mardi-mercredi 9-12&14-18, vendredi 9-20, samedi 9-1715
AUTRE CHOSE - Avenue Kennedy 1 - 1330 Rixensart - 02 / 653 02 01 - Ouvert lundi 14-1830, mardi-vendredi 930-13&14-1830, samedi 930-13&14-18
AU PANIER BIO - Rue des Tanneries 30 A - 5580 Rochefort - 084 - 22 20 71 - Ouvert lundi-samedi 9-12&14-19
SODIB - Place de la Station 12 - 1640 Rhode-St.Genèse - 02 / 521 28 81BOUTIQUE SANTE - Rue Morchamps 40 - 4100 Seraing - 04 / 338 28 33 - Ouvert lundi-vendredi 9-1230&1330-18, samedi 9-1230 & 1330-17
LES TROIS EPIS - Rue L. Hachez 39 - 7060 Soignies - 067 / 33 25 22 - Ouvert lundi 15-19, mardi-vendredi 9-13&14-19, samedi 9-13
SANORIZ - Rue Servais 3 - 4900 Spa - 087 / 77 11 50 - Ouvert mardi-samedi 9-1230&14-18
LE BLE EN HERBE - Avenue Laboulle 5 - 4130 Tilff - 04 / 388 15 16 - Ouvert lundi-jeudi 9-1230h&14-1830, vendredi 9-1830, samedi 9-18
La BIO-MANNE, Rue de la Bruyère Saint-Martin 10 - 1320 Tourinnes-la-Grosse - 010 / 86 60 88 - Ouvert lundi, mardi, vendredi 9-18h, mercredi, jeudi, samedi 9-13
VIE ET NATURE - Avenue Bouvier 11- 6760 Virton - 063 / 57 05 43 - Ouvert lundi-vendredi 930-12&14-18, samedi 930-12, sauf le premier samedi du mois
BIO DYNAMIC - Rue Haute 3 - 4600 Visé - 04 / 379 69 69 - Ouvert mardi-samedi 9-18
L'ACACIA, Chaussée de Bruxelles 318, 1410 Waterloo - 02 / 351 45 51 - Ouvert lun-samedi 9-1830
BIOSHOP (aussi restaurant végétarien) - Quai aux Huitres 11 - 1300 Wavre - 010 / 22 85 83 - Ouvert mardi-samedi 10-1830
EPICERIE NATURELLE DE VEVY WERON - Vévy Wéron 15 - 5100 Wépion - 081 / 46 29 83 - Ouvert mardi 10-19, vendredi et samedi 10-16
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Der Vegetarismus erlebte in den letzten Jahren einen starken Aufschwung. Dennoch werden nach wie vor enorme Mengen Fleisch "produziert"! Die gesamte Tragweite einer solchen fleischorientierten Ernährung ist auch vielen vegetarisch lebenden Menschen nicht bekannt. Deshalb ist das Hauptanliegen von VEGI-INFO Belgien, in Verbindung mit der Schweizerischen. Vereinigung für Vegetarismus (SVV), möglichst viele Menschen (ob Vegetarier oder Fleischesser) über die Folgen dieser Ernährungsgewohnheiten zu informieren. Es werden dabei alle Aspekte, die davon betroffen sind, berücksichtigt (Gesundheit, Politik, Ethik, Umweltschutz, Tierschutz, Religion, ...). Zu diesem Zweck unterstützt VEGI-INFO Belgien das "Vegi-Büro Schweiz". Dort werden Informationen gesammelt, archiviert und an alle Interessenten weitergegeben (auch via Internet: http://www.vegetarismus.ch). Die SVV arbeitet mit Organisationen zusammen, die eine ähnliche Zielsetzung haben und ist Mitglied der Europäischen Vegetarier Union (EVU) und der Internationalen Vegetarier Union (IVU). Durch einen finanziellen Beitrag helfen Sie mit, dass wir unsere Ziele auch in Zukunft in wirtschaftlicher Unabhängigkeit erreichen. Mit einem Beitrag von mindestens 900 BF werden Sie automatisch Gönner. Sie erhalten damit (wie die Mitglieder) unser periodisch erscheinendes Mitteilungsorgan "Vegi-Info".
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